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Wie alles begann

oder:

Zufälle bestimmen das leben

 

Nun, wie kommt man dazu Spielmann, Händler und GastroKnecht zu werden ?!

 

Dazu muss ich ein wenig in der Zeit zurückreisen.

Wie die meisten Menschen erlernte ich einen völlig seriösen Beruf. Da der Spaß im Leben aber oft mehr kostet als man dafür eigentlich übrig hat, suchte ich mir eine Nebenbeschäftigung. Wie der Zufall es wollte, landete ich in der Gastronomie, und begann also in der örtlichen Schenke nebenher zu kellnern und den Zapfhahn zu bedienen.

Ein weiterer Zufall brachte mich dazu den Meister zu wechseln aber dem Gewerbe treu zu bleiben. Ich fing in einer Event-Catering-Firma an über die ich auf verschiedenen Konzerten, Festivals, Märkten und anderen großen Veranstaltungen in Gastroständen mein zusätzlich Brot verdiente.

Da ich schon immer einen Hang zu allem mittelalterlichen hatte, trieb ich mich gerne auch in der Freizeit auf diversen Mittelaltermärkten herum, natürlich ordentlich gewandet, wie sich das gehört. Allerdings ärgerte ich mich doch immer etwas über die gepfefferten Preise diverser Gewandungen. Da mich nun wiederum der Zufall mit einem entzückenden Weibe zusammenbrachte, mit dem mich nicht nur die gleiche Begeisterung zum mittelalterlichen verband beschlossen wir gemeinsam Gewandungen im großen weiten web zu „anständigen“ Preisen zu verkaufen. Da es auch noch viele andere schöne Dinge aus der mittelalterlichen Zeit gibt war es schade diesem dem Volk vorzuenthalten.

Irgendwann, als ich wieder einmal über einen dieser wunderbaren Märkte streunte, hörte ich eine schottische Band die dermaßen mitreißend Dudelsack und Schlagwerk spielte, das ich beschloss so etwas auch können zu wollen.

Als ein Mann der tat wurde sich auch zügigst eine Sackpfeife zugelegt. Allerdings keine schottische GHB sondern einen mittelalterlichen Renaissance-Dudelsack, ein sog. Hümmelchen, von dem rennomierten Dudelsackbauer Jürgen Ross. Mit dem verbessern der Spielkunst wuchs auch der Ehrgeiz und etwas größeres, lauteres musste her. Also erwarb ich zusätzlich eine mittelalterliche Sackpfeife von Meister Steffen Fischer, zu welcher sich dann eine wahrlich bühnentaugliche Sackpfeife von Domikik Pawlat (ehem. Saltatio Mortis) dazugesellte.

Da man immer irgendwie einen kennt der jemanden kennt wollte es der Zufall das mir zugetragen wurde das in einer wunderschönen Schenke der Mundschenk, der immer das mittelalterliche Rittergelage mit seinen Künsten und Späßen unterhielt, das Weite suchte und diese Stelle dort zu vergeben sei.

Geschäftstüchtig wie das Weibsvolk nun mal ist „verkaufte“ mich meine Holde nun an jene Schenke und ich verdiente meine Extraration Brot nun dort als Mundschenk und Knecht. 

Und da man als braver Bürger des Staates nun mal kein Brot hinzuverdienen darf ohne den Oberen einen teil davon ab zu geben war es dann kein Zufall sondern völlig beabsichtigt diese Vielseitigkeit in einem offiziellen Gewerbe zu vereinen.     

 

Und so verdinge ich mich nun als Spielmann, Händler und GastroKnecht.

 

 

 

 

 

 

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